Archiv "Das Zitat des Monats"


Januar 2016

Das Zitat des Monats ist vom griechischen Generalkonsul in Düsseldorf Delavekouras aus einem Gespräch mit der NRZ. „Die Deutschen und Griechen verbindet eine jahrzehntelange gute und enge Beziehung. Es ist unsere Pflicht, nicht zu erlauben, dass der Populismus und die Stereotypen in Deutschland, Griechenland und ganz Europa Fuß fassen und unsere Beziehungen vergiften!  

Januar 2015

ist von Aristoteles, dem Lehrer Alexander des Großen. Er lebte von 384-322 v. Chr.
„Ehre ist der Preis der Rechtschaffenheit und wird nur sittlich guten Menschen erwiesen.“

November 2014

Unser Zitat des Monats ist dem Werk des griechischen Philosophen Epikur entnommen. Er lebte ca. 341 – 271 v. Chr. und schrieb: „Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht.“ Epikur will uns mit diesem Zitat darauf hinweisen, dass es für uns Menschen mit Blick auf unser Ende eigentlich gar nichts zu beklagen gibt.

August 2014

Unser Zitat des Monats stammt von Wolf Reiser. Er schreibt unter 10 Gründen, warum wir die Griechen trotzdem lieben: „Großzügigkeit – Man kann von Ouzo halten, was man will. Allemal lernen deutsche Gastronomen von den griechischen Kollegen, dass man seinen Gästen als Dankeschön auch mal einen ausgeben kann. Zur griechischen Lockerheit gehört auch, dass man vom Teller des anderen probieren darf, und nach einem Essen mit Freunden die Schlussrechnung nicht mühsam auseinanderdividiert werden muss. Der echte Grieche wirft einen großen Schein in die Mitte.

Juni 2014

Das Zitat des Monats von dem ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker passend zu unserem Vortrag: “Die Kultur hat in Deutschland Eingang über Byzanz gefunden, dank der griechischen Prinzessin Theophanou, Mutter Kaiser Ottos III., Ende des 10. Jahrhunderts“.

April 2014

Das folgende Zitat ist der Rede entnommen, die Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Staatsbesuch im März 2014 in dem epirotischen Bergdorf Ligiades am Mahnmal für die von deutschen Soldaten ermordeten 92 Frauen, Greise und Kinder hielt: „Mit Scham und Schmerz bitte ich im Namen Deutschlands die Familien der Ermordeten um Verzeihung.“ Und weiter sagte er: „Ich verneige mich vor den Opfern der ungeheuren Verbrechen.“ Auf solch ein klares Schuldbekenntnis hat Griechenland lange gewartet. Am Ende des Kapitels über seinen Besuch auf dem Athos lässt Kazantzakis in dem Band “Im Zauber der griechischen Landschaft“ seinen Freund mit Blick auf einen im Winter blühenden Mandelbaum sagen: „Ich sagte zum Mandelbaum: Bruder, sprich mir von Gott. Und der Mandelbaum blühte auf.“

März 2014

Passend zum Delphivortrag eine Geschichte vom Treffen der sieben Weisen in Delphi. Alle wurden gebeten, eine Maxime in die Tempelwand zu schlagen. Von Chilon von Sparta stammt das berühmte „Erkenne dich selbst“ über dem Eingang, Solon schrieb: „Lerne zu gehorchen, und du wirst lernen zu befehlen“. Nach langen Drängen schrieb Bias von Priene widerwillig: „Die meisten sind schlecht“, und Periandros schrieb: „Das Schönste auf der Welt ist die Ruhe“. Die Zitate sind dem Buch “Geschichte der griechischen Philosophie - Die Vorsokratiker“ von Luciano De Crescenzo entnommen.

Februar 2014

„Vor der Erscheinung der griechischen Antike stehe ich erstaunt. Homer, Aischylos, Sophokles, Aristoteles …das ist Europa. Die Griechen sind meine Verwandten, meine Lehrer, ich bewundere ihre unverbrüchliche Geisteskraft. Was Herz und Verstand für den Körper sind, das ist Hellas für die Menschheit.“

In der kommenden Zeit stammen die Zitate von bedeutenden Deutschen, die sich zu Griechenland geäußert haben. Beginnen wir mit Johann Wolfgang von Goethe aus einem Brief an seinen Sohn.

Januar 2014

„Viel Ungeheures ist, doch nichts so Ungeheures wie der Mensch."
Diese Worte legte der Dramatiker Sophokles vor 2455 Jahren in der Tragödie „Antigone“ dem Wächter nach einem Gespräch mit König Kreon in den Mund. Daran hat sich wohl nicht viel geändert.

Mai 2013

Von dem Philosophen Aristoteles, dem Lehrer Alexanders des Großen, stammt die Erkenntnis, dass „die ganze Stimmung des Gemüts sich ändert, wenn man verschiedene Arten von Musik hört“. Damit stellt er uns die Frage, was wir denn so für Musik hören und ob wir auswählen oder uns nur berieseln lassen? – mit den beschriebenen Folgen!

April 2013

Von dem griechischen Philosophen Epikur stammt das folgende Zitat: „Willst du reich werden, so vermehre nicht deine Güter, sondern verringere deine Wünsche.“ Epikur wurde 341 v. Chr. auf Samos geboren. Ab 306 v. Chr. lebte und lehrte er in Athen. Dabei ging es ihm weniger um theoretische Gedankengebäude, sondern um handfeste Lebensweisheiten, die auch heute noch Gültigkeit besitzen.

Februar 2013

In der Erkenntnis, dass Hybris und Unrecht den Göttern verhasst sind und den Menschen Unfrieden bringen, schrieb der Athener Reformator Solon (um 640 – 560 v.Chr.): „Wohlstand aus Frevel geboren, nie ist er den Sterblichen treu.“

Oktober 2012

Von dem in der thrakischen Stadt Abdera von 460 – 370 v.Chr. lebenden Philosophen und Wissenschaftler Demokrit stammt dieser Beitrag zur Bildungspolitik: „Die Bildung des Geistes ist im Glück ein Schmuck, im Unglück eine Zufluchtsstätte.“

Juli 2012

„Mache den Freund nicht schlecht, ja selbst auch den Feind nicht.“ Ein Zitat eines der Sieben Weisen - Pittakos von Mitylene -, mit dem man recht gut auf manche böse Bemerkung über Griechenland oder auch über Deutschland reagieren möchte.
Der Philosoph und Staatsmann Pittakos lebte um 600 v. Chr.

April 2012

Das Zitat „Was es alles gibt, das ich nicht brauche“ wird Aristoteles (384.322 v. Chr.) zugeschrieben und sollte in unserer verschwendenden Zeit schon nachdenklich machen.

März 2012

Aus Platons Schrift „Gesetze“ stammt das folgende, scheinbar schlichte Zitat: „Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen“. Wie viele Gründe findet man, um den Beginn einer neuen Aufgabe hinauszuschieben. Hat man sich dann aber entschieden, stellt man verwundert fest, wie viel man mit dem Anfang schon geschafft hat.
Platon lebte von 427-347 v. Chr. in Athen.

Februar 2012

„Wenn eine freie Gesellschaft den vielen, die arm sind, nicht helfen kann, kann sie auch die wenigen nicht retten, die reich sind.“
Dies J. F. Kennedy zugeschriebene Zitat sollte uns nachdenklich machen, denn es hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. Dazu eine Überschrift aus der Griechenlandzeitung: „Jeder fünfte Grieche lebt am Rande der Armut“.

Januar 2012

"Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause". Dieses Zitat stammt von dem im 5. Jahrh. v. Chr. in Kleinasien geborenen Philosophen Demokrit. Schade, dass unsere Gesellschaft diesen Satz wohl gründlich vergessen hat!

Dezember 2011

Der Philosoph Pythagoras (570 – 495 v. Chr.) hat uns nicht nur die Formel a² + b² = c² zur Berechnung des rechtwinkligen Dreiecks hinterlassen. Von ihm stammt auch der hilfreiche Satz: “Hast du eine Herzenswunde, so berühre sie so wenig wie ein krankes Auge. Gegen Schmerzen der Seele gibt es nur zwei Arzneimittel: Hoffnung und Geduld.“

November 2011

„Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last. Ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.“
Platon ( 427 – 347 v. Chr.)

Oktober 2011

„Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind. Dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.“
Sokrates (470 – 399 v. Chr.)